letzte Änderung 20.04.2005

Ole von der Constanze

 

Prüfungen etc.
Prüfung
am
Punkte
Ergebnis
Berg & Tal
09.04.2005
81
nicht bestanden
4. GRC Workingtest
09.10.2004
72
nicht bestanden
WT "Am ewigen Eis"
03.07.2004
44
nicht bestanden
Dummy A in Rabenau-Londorf
24.04.2004 
33
5. Platz / sehr gut
JP/R in Mörfelden 
28.09.2003 
246
2. Platz
JEP/s 
27.09.2003 
 
bestanden
HD-/ED-Ergebnis
20.06.2003
Hipp-Hipp-Hurray
HD-A2 / ED-0
WT in Nassau 
01.06.2003 
25/100
nicht bestanden
BHP-A (GRC)
11.05.2003 
13/16
gut bestanden
Wesenstest
04.05.2003
 
bestanden   


4. GRC Workingtest Westerwald-Cup am 09.10.2004 aber diesmal kein
"Einspring-Festival"

Bericht kommt noch.

Diesmal hat Ole eine Wassermarkierung (fliessendes Gewässer) schlecht markiert und ist zu weit gelaufen. Ich konnte ihn zwar noch Richtung Dummy führen.
Aber das Dummy hat den Startpunkt ohne Ole zu erst erreicht :-((

 


WT "Am ewigen Eis" in Dornburg am 03.07.2004 oder
"Ole's Einspring-Festival"

Es war ein wunderschöner Workingtest, super organisiert,
keine bzw. kaum Wartezeiten an den Stationen und damit ein sehr gut eingehaltener Zeitplan.
Vielen Dank nochmal an Sonderleiter, Richter und Helfer.
So und nun zu uns:
Ole ist zwar mehrmals eingesprungen, hat aber für unsere Verhältnisse spitzenmässig gearbeitet (bis auf eine Aufgabe).

Station 5
Richter: Jürgen Laux

Eine Aufgabe nach der neuen Dummy-Prüfungsordnung (Appell).
Im Wald gehen HF und Hund frei bei Fuß in Richtung Schütze/Werfer in ca. 30-40m Entfernung. Dummy mit Schuss fällt in den Wald. Weiter gehts frei bei Fuß in ca. 90° nach rechts auf einen 2ten Schützen zu. Schuss fällt ohne Dummy. Hund wird in Richtung Dummy gedreht und nach Anweisung geschickt. Fast perfekt 19 Punkte.

Station 1
Richter: Michael Renner

Walk up mit 2 Hunden.
Auf einer etwas abfallenden Wiese gehen beide Teams am oberen Rand frei bei Fuß. Auf Anweisung des Richters um 180° drehen. Dummy fällt in 45° am unteren Rand der Wiese. Erster Hund wird geschickt. Wieder umdrehen und das gleiche Spiel mit Hund 2 (Plätze wurden nicht getauscht). Nochmals umdrehen weiter frei bei Fuß. Auf Anweisung Hunde sitzen lassen. Dummy fällt unten rechts hinter einem Graben. Hund 1 arbeitet, danach das Ganze mit Hund 2 (wieder kein Platztausch).

So und hier kam dann die erste Null. Wir waren zuerst dran und standen am oberen Rand. Ole markierte gut, holte das Dummy und kam auch ziemlich schnell zurück. Auf den letzten Metern musste er durch unsere Position schräg an dem anderen Rüden vorbei. Dieses Stück wurde dann gehend gemeistert :-(. Aber die Aufgabe war erledigt. Dummy fliegt für Hund 2 und beim "Apport" des HF's rast Ole los. Der andere Rüde blieb dann stehen und so kam Ole auch noch zum Erfolg. Er brachte mir schön das Dummy und wir erledigten den zweiten Teil der Aufgabe angeleint.

Station 2
Richter: Jean-Paul Larbiere

Einfache Markierung im Wald.
Ole rannte schnell raus, etwas zimperlich beim Rausholen des Dummies aus dem Geäst, dann aber schnell wieder zurück. Fast perfekt 19 Punkte.

Station 3
Richter: Harald Brünet

Markierung im Wald.
HF und Hund stehen unangeleint im Wald. Dummy fällt mit brrrrtbrrrrtbrrrrt und Schuss in einen Graben. Vor diesem Graben gibt es noch 2 weitere Gräben. Durch das Laub am Boden sah aber alles flach aus. Hier wurde "gemunkelt" das der Richter es gerne sähe, wenn der Hund schnell zum Dummy kommt, also kein Drüberwegschiessen, keine grosse Suche.
Ole markiert, Richter sagt "OK". Ole rast los. Klasse !!!
Ich habe aber nicht versucht ihn zu stoppen. Am oberen Rand des dritten Grabens Tut Tut - Tut Tut, Ole schnappt das Dummy und kommt schnell zurück. Das Ganze nach MEINEM "Apport" wäre absolute Spitze gewesen. Also 0 Points.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine nach dem der Hund das Dummy hatte, noch einen Entenlocker gehört zu haben.

Station 4
Richter: Stephan Steidl
Vor dem Antreten zur Aufgabe im Wald, wurden vier Dummies in ca. 20 m Entfernung in einer Reihe ausgelegt. 2 Teams stehen unangeleint nebeneinander. Ein Schütze geht vor den Teams die Reihe der Dummies entlang und schiesst 2 mal. Schütze bleibt dann rechts stehen und Hund 1 wird zur Suche geschickt.
Da unser Partner-Team durch unser erstes Einspringen etwas unglücklich aussah, hatte ich angeboten Ole anzuleinen (Nullen hatten wir ja schon). Das Team nahm dankbar an, aber der Richter nicht. Hier bekam ich dann eine kleine Standpauke über die Wichtigkeit solcher Prüfungssituationen zu hören (Hat er ja Recht). Wir sind dann doch unangeleint gestartet. Ich habe Ole dann mit einer kleinen Handbewegung nach vorne zur Suche geschickt. Er rennt schön gerade raus, bekam sofort Wind, nahm das Dummy auf und kam auch ziemlich schnell zurück. Beim Rausschicken des 2ten Hundes blieb er sogar sitzen. Und dann traf uns einfach das Pech. Hund 2 kommt mit dem Dummy zurück, lässt es ca. 3 m vor uns fallen (ein Ast hängt hinten in seinem Fell). Nimmt wieder auf, lässt wieder fallen usw., dann ruft der HF "Apport", "AAPPOORRTT" und nochmal "AAPPOORRTT". Das war Oles Startzeichen. Ich konnte ihn aber noch zurückholen (ohne Dummy). Dafür haben wir dann wohl als Trostpreis noch 6 Punkte bekommen.


Resümee:
Wäre Ole nicht eingesprungen, hätten wir bestimmt XX Punkte gehabt :-).

Oles Hauptübung für den nächsten WT:
ich darf NICHT starten, wenn der Richter "OK" sagt oder ein anderer HF "APPORT".

zurück


Dummy A in Rabenau-Londorf am 24.04.2004
Am Samstag traten wir zur Dummy A an.
Es war ein sehr schöner Tag, obwohl er für die Vormittagsgruppe sehr lang wurde.
Es waren 31 Anfänger und 4 Fortgeschrittene zur Prüfung gekommen. Vormittags wurden 19 Anfänger gerichtet.
Nachmittags 12 Anfänger und danach die 4 Fortgeschrittenen.
Bei bestem Wetter ging es für uns zuerst zur Verlorensuche. Wir waren mal wieder letzter in unserer Gruppe.
Danach fuhren wir für die anderen Fächer mit dem PKW an einen Weiher.

1. Fach
Verlorensuche
Richter: Jean-Paul Larbiere

Das Suchengebiet war meiner Meinung nach einfach. Die ersten Dummies lagen ziemlich nah (ca. 3-4 m) am Waldweg. Ole lieferte eine langsame Suche ab. Beim 3. oder 4. Dummy fing er noch an zu hinken. Das Letzte wurde dann "hinkend" gesucht und abgeliefert. Kommentar von Jean-Paul: könnte direkter zurückkommen und schneller suchen. Aber eine "solide" Arbeit :-(
Das Hinken war bei den folgenden Aufgaben spurlos verschwunden. Komisch !!!

Hier bekamen wir 7 Punkte

2. Fach
Appell
Richter: Jürgen Laux

Da die ersten Teilnehmer in unserer Gruppe noch nicht anwesend waren, konnten wir hier als dritter starten. Hier lief es eigentlich recht gut. Ole brauchte nur etwas länger zum Sitzen. Beim ersten Schuss habe ich nicht "markiert", aber der Helfer hat mich auf den letzten 2 Metern eingewiesen :-). Am Rückweg saß Ole graskauend (mir ist so langweilig) auf seinem Platz.

Hier bekamen wir 8 Punkte

3. Fach
Einzelmarkierung Land
Richter: Jürgen Laux

Ole hatte gut markiert und war schnell beim Dummy. Auf dem Rückweg lief er einen kleinen Bogen. Hier habe ich kurz brummelnd eingewirkt. Hätte ich mir vielleicht schenken sollen, aber da war ja noch diese "kleine" Prüfungsangst.

Hier bekamen wir 9 Punkte

4. Fach
Einzelmarkierung Wasser
Richter: Jürgen Laux

Ca. 4-5 m vor uns war ein Weidezaun. Dahinter der Einstieg ins Wasser.
Ole markierte auch hier gut. War schnell unter dem Zaun durch ins Wasser und auch schnell mit Dummy wieder zurück. Auf den letzten 3 Metern schüttelte er sich, ohne das Dummy fallen zu lassen. Vor Angst habe ich hier wieder "gebrummelt" und diesmal wirklich völlig überflüssig.

Hier gab es auch 9 Punkte


Wenn ich bedenke, welche Angst ich vorher hatte mit Ole überhaupt zu bestehen.
Hier muss ich mich vor allem bei den beiden Richtern Jean-Paul Larbiere und Jürgen Laux bedanken.
Durch ihre Ruhe und Gelassenheit wurde mir die Aufregung fast genommen.
An dieser Stelle möchte ich mich auch nocheinmal bei Sonderleiterin Ursula Friedrich und ihrem Mann Roland bedanken,
die die ganze Prüfung hervorragend organisiert haben.

Und zum Schluß: Ole hat sich sehr gut gegenüber den anderen Rüden verhalten.
Wir hatten einen Rüden in unserer Gruppe, der laut Besitzerin "nur einmal warnt und dann gehts los!". Mit etwas Abstand konnten wir auch an diesem Rüden ohne kleinsten Laut vorbeigehen.

Ich bin einfach nur happy und immerhin waren wir der beste Labbi.
Wir werden jetzt sicherlich noch an manchem Workingtest teilnehmen.

zurück


JP/R in Mörfelden am 28.09.2003
Am Sonntag ging es nach der nicht so gelungenen JEP/s weiter.

Und jetzt muss ich es gestehen. Nach der JEP war ich total verunsichert und wäre am liebsten zur JP/R gar nicht angetreten. Am Samstagabend haben wir mit etwas verbrauchtem Kanin und Fleischwurst bewaffnet ein paar Bringübungen im Garten absolviert. Vor der Übung Fleischwurst vor die Nase und "Apport". Und was soll ich sagen, Ole kam mit dem Karnickel zu mir "zurückgeflogen".
Das haben wir dann noch 2-3 mal gemacht, worauf ich mich etwas sicherer fühlte. Ich war auch nicht so aufgeregt wie am Vortag, weil ich fest davon überzeugt war, beim Walk-Up mit 4 Hündinnen fallen wir durch.

Nachdem alle Teilnehmer (Rüde Ole und 4 Hündinnen, wie immer) angekommen waren, die erste Ernüchterung: 1 heisse Hündin, 1 Hündin eine Woche nach der Hitze :-(((((
Wir haben das Glück gepachtet.

Auch hier nochmals Vielen Dank an die netten Richter Frau Dr. Ursula Friedrich, Herr Norbert Reusch und Herr Dieter Emmrich, die den "armen" Rüden als Nr. 1 starten liessen und uns beim Walk-Up eine feste "geruchsarme" Seite zuwiesen. Und natürlich an Sonderleiterin Carolin Wehrheim und alle Teilnehmer, die mit allen anderen gebibbert und gezittert haben.

Unsere Züchterin Sabine Fehling hat die JP/R mit Nikola auch bestanden.
Herzlichen Glüchwunsch!

1. Fach
Wasserfreudigkeit und Verlorensuche im deckungsreichen Gewässer

Vor dem Antreten zur Aufgabe Fleischwurst vor die Nase :-).
Mann was war der Weiher gross. Wir konnten bisher immer nur an einem Gewässer mit 3-4m Wasserfläche und wahnsinnig viel Schilf üben. Ole konnte aber gut markieren, sprang nicht ein und hatte schnell die Ente. Bevor er wieder an Land kam, ging ich etwas näher ans Ufer. Er kam zu mir und übergab mir die Ente. Geschafft, suuuper.
Kommentar von Frau Friedrich: "Er hätte die Ente auch etwas weiter vom Ufer entfernt gebracht. Vertraue deinem Hund."

2. Fach
Haarwildschleppe

Die Schleppe wurde auf einem sehr trockenen Acker (wenig Grünzeug, der Staub flog nur so) gezogen. Vor der Aufgabe, na was wohl, Fleischwurst vor die Nase.
Ole lief ziemlich gut, überrannte aber das Kaninchen und landete beim Schleppenleger. Im Gegensatz zur JEP lag hier aber kein zweites Kanin. Er lief zurück und nahm sofort auf. Ich wollte gerade pfeifen (vorsichtshalber), Anmerkung der Prüfungsleiterin: "Nicht pfeifen!!". Ole brachte aber auch so ohne zu Zögern das Kaninchen und sass sogar vor. Wieder geschafft, ich kanns ja gar nicht glauben.
2. Anmerkung: Die Belohnung braucht er nicht. (Wenn Frau Friedrich uns gestern gesehen hätte)

3. Fach
Standruhe und Merken

Unser Zitterfach. Vor der Aufgabe: siehe oben.
Wir durften auf der linken Seite laufen. Die heisse Hündin rechts. Die Hündinnen wechselten dann von rechts nach links zu uns, bis auf die "Heisse". Zwischen ihr und uns blieb die "1 Woche n.d. Hitze"-Hündin.
Wir durften wieder anfangen. Ich war so auf Ole konzentriert, das ich die Ente nicht gesehen habe. Oh Gott, hoffentlich hat er markiert. Er hatte. Lief sofort Richtung Fallstelle, nahm auf und .... pieselt!!! "Nein, bitte nicht schon wieder". Nein, er hat nicht, er kam sofort nach dem Pieseln zu mir ohne die Hündinnen weiter zu beachten. Er musste vorher wohl mal zeigen, das er nicht zum Club der Hündinnen gehört. Bei den Aufgaben der anderen 4 Teilnehmer, blieb Ole steady, sprang nicht ein und lief vernünftig Fuss. Wer uns kennt, wird das nicht glauben können, aber Ole hat sich hier einfach spitzenmässig verhalten.

4. Fach
Freie Verlorensuche

Hier habe ich mich vollkommen blöd verhalten. Ole ging nicht tief genug ins Suchengebiet und er konnte aufgrund des Vortages auch wohl nicht mehr. Normalerweise sucht er ausdauernd und freudig. Aber hier sah das etwas lustlos aus. Ich habe dann aus Angst hier noch durchzufallen, alles "ausprobiert", "Such", "Weiter", "Voran" usw. absolut dämlich. Dennoch hat er dann alle 4 Stücke gebracht. Leider haben wir hier 3 Punkte und bei der Arbeitsfreude 1 Punkt (nehme ich an) verloren. Hätten wir nur einen Punkt mehr gehabt, wären wir Suchensieger geworden. Aber für uns ist ein 2. Platz mindestens das Gleiche.

Eins habe ich ganz sicher gelernt, ich werde nie wieder 2 Prüfungen an einem Wochenende machen.
Und was zählen die Punkte, gar nichts! Wichtig ist:

Wir haben es geschafft !!!


Ole nach 2 Prüfungstagen, fix und foxi

Prüfungs-Zeugnis

zurück


JEP/s bei Driedorf am 27.09.2003
Am Samstag dem 27.09. war es nun soweit. Wir traten um 8.00 Uhr zur JEP/s an.
Das Wetter war ideal. Bewölkt, kein Regen und nicht zu warm. Kommentar der meisten Hundeführer: "Ich friere wie Espenlaub" (lag aber nicht am Wetter). Dann die erste Offenbarung, in unserer Gruppe nimmt eine heisse Hündin teil. Na prima. Mir schlotterten die Knie. Der Prüfungsleiter Herr Lemke hat die Sache aber sehr gut organisiert. Leider waren wir in unserer Gruppe der letzte Teilnehmer (natürlich vor der heissen Hündin).
Hier nochmals Vielen Dank an die netten und einfühlsamen Richter Herr Lemke, Herr Dietrich, Herr Kampmann und Herr Schmidt.

Einen Glückwunsch auch an unsere Züchterin Sabine Fehling, die mit Nikola die beste Schweissarbeit zeigte.

Fach 1
Verhalten auf dem Stand

Beide Gruppen (11 Hunde) wurden an einer Waldkante abgelegt. Ein Richter meinte: Die heisse Hündin kann doch an der Aussenseite abgelegt werden. Oh Gott, wenn ich Ole bei der Schussfestigkeit auf dieser Wiese schnallen muss, würde er bestimmt keinen Meter mehr laufen, geschweige denn auf Pfiff zurückkommen. Zum Glück lehnte der Prüfungsleiter dies ab.
Hier lief dann auch alles sehr gut ab.

Fach 2+3
Allgemeiner Gehorsam
Schussfestigkeit

Ole entfernte sich gut von mir, die Schüsse waren natürlich kein Problem. Auf Kommpfiff sofort zu mir. Super.

 

Fach 4
Leinenführigkeit

Fussgehen durchs Stangenholz lief auch sehr gut.

Fach 5
Bringen von Federwild

Und hier gings dann los. Ole war schnell am Stück, zögerte etwas, nahm dann auf und kam zurück. Aber nur bis auf 20m Abstand zu mir. Mein erster Gedanke: So das wars.
Die Richter standen ziemlich nah neben mir. Ich durfte mich etwas entfernen und bekam ihn so auf etwa 2-3m an mich heran, liess ihn sitzen und "holte mir bei meinem Hund die Ente ab".
Kommentar eines Hegering-Leiters: "wacklige Angelegenheit". Hiiilfe, jetzt noch so ein Patzer und wir fahren nach Hause.

Fach 6
Bringen von Haarwild

Das Ende der Schleppe war für mich nicht sichtbar. Ole kam auch hier schnell zum Stück. Ich konnte ihn nicht mehr sehen und dachte nur: "Bitte, bitte bring mir das bl... Karnickel". Er kommt zurück und bleibt wieder in einem Abstand von 20m stehen. "Neeiinn, bitte nicht". Ich wär am liebsten im Erdboden versunken. Ich habe mich dann wieder von ihm entfernt und konnte das gleiche Spiel wie bei der Ente abziehen.

Die Wackel-Sache wird langsam zur grossen "Einsturz-Gefahr".

Fach 7
Wasserarbeit
Ole fand die Ente und suchte seinen Ausstieg etwas von mir entfernt. Hier habe ich ihm einfach sein Spiel versalzen und ihn am Ufer empfangen. Wenn nötig wäre ich auch ins Wasser gestiegen.
Fach 8
Schussfestigkeit am Wasser
Nach dem Wurf der Ente, blieb Ole schön sitzen. Ich schickte ihn mit "Apport". Er schwimmt zur Ente. Der Schuss in Richtung Ente hat ihn nicht beeindruckt. Er schwimmt zurück und nimmt seinen Ausstieg wieder etwas entfernt. Ich stehe aber schon wieder vor ihm. Er sitz sogar vor und ich nehme die Ente in Empfang.
Fach 9
Schweissarbeit
Das erste Stück kein Problem, geht ja nur geradeaus. Dann überläuft er den Haken. Verschwindet in etwas dichterem Gebüsch. Hüpft auf der Stelle hoch und bleibt wie angewurzelt stehen. Ich hole ihn zu mir. In dem Moment kommt schon der 1. Rückruf. Na Klasse.
Aber nach dem Neu-Ansatz läuft Ole super. Vor lauter Aufregung konnte ich nur einmal Schweiss melden. Nur auf den Hund konzentriert, sehe ich kurz vor der Decke wie seine Bürste hochgeht. Er fängt an zu knurren. Genau hinter der Decke steht mit zwei Spazierstöcken bewaffnet ein Wanderer und sieht uns zu. Er steht da wie ein Fels und rührt sich keinen Meter. Ich habe Ole dann die letzten 2 Meter mehr oder weniger zur Decke "gezogen". Aber nach dem Ertönen des Jagdhorns war klar: "Wir haben mit Ach und Krach" bestanden.


Prüfungs-Zeugnis

zurück


Workingtest (Anfänger) in Nassau am 01.06.2003
Wir waren kurzfristig als Ersatz für Insider von der Constanze auf diesem Workingtest.
Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Sehr nette Richter, die sich viel Mühe mit uns beiden Anfängern gaben. Aber es wurde das von mir befürchtete Chaos.

1. Aufgabe

Richter: Wolfgang Vergiels
Auf einem breiten Waldweg gehen Hund und HF frei bei Fuß. Nach einigen Metern fällt ein Dummy mit Schuss in den linken Hang -für den Hund ist die Flugbahn auf Grund einer Wegbiegung nicht komplett zu sehen. Der Hund hat ruhig zu verharren (stehen oder sitzen), danach noch einige Meter frei bei Fuß zu gehen und das Dummy nach Richteraufforderung zu apportieren.


Ich bin direkt mit Leine Fuss gegangen, da er durch die Hündinnen sehr nervös war. Das Dummy hatte er ziemlich schnell und dann lief er auf dem Rückweg am Hang entlang zu den wartenden Hunden. Absolute Spitze 0 Punkte. Wie heisst das so schön "back to basics".

 

2. Aufgabe

Richterin: Gaby Kühlem
Freiverlorensuche in einem Wäldchen. Es liegen mehrere Dummies, eins soll gebracht werden. Die Schwierigkeit bestand hier im Bach, da alle Dummies vor dem Bach lagen, das Wasser aber aufgrund der Witterung hohe Anziehungskräfte besaß.
Das Dummy hatte er schnell gefunden (ohne nass zu werden), auf dem Rückweg mit Dummy einmal pieseln und dann wieder der Versuch an mir vorbei zu den anderen. Diesmal konnte ich in "fangen". Auch wieder 0 Punkte

 

3. Aufgabe

Richter Stephan Steidl
Hund und HF stehen direkt am Ufer eines Baches. Es fällt eine Markierung mit Schuss auf die andere Bachseite, die der Hund nach Aufforderung des Richters zu arbeiten hat.
Konnte der Hund nach Einspringen noch VOR dem Dummy gestoppt und zurückgeholt werden, galt dies als haltbares Einspringen.


Haben wir nicht mitgemacht, da ich mir sicher war, das er mich wieder vorführt. Natürlich 0 Punkte.

 

4. Aufgabe

Richter: Jürgen Laux
Markierung mit Schuss hangaufwärts in diffuses Gelände. Der Hund soll dieses Gelände (z.T. mit Dornen) zügig annehmen.


Das Dummy rollte noch etwas weiter. Nachdem er ohne zu finden wieder auf meiner Höhe war, habe ich einmal durch Richtungsangabe geholfen. Mit Dummy lief er dann erst wieder Richtung der anderen Hunde. Es waren aber nur noch 3 Hunde da (alles Rüden) und diesmal bekam ich ihn mit Dummy zurück, zwar sehr langsam aber wenigstens zurück. 7 Punkte. Ich nehme an, die Punkte gab es für seinen Suchwillen und die direkte Annahme meiner Richtungsangabe.

 

5. Aufgabe

Richterin: Monique Legrand-Leloup
Hundeführer und Hund stehen parallel zum Bach auf einer Wiese mit höherem Bewuchs. In relativ weiter Entfernung (ca. 80 m) fällt ein Dummy mit Schuss in Richtung des Hundes. Dann wird noch ein weiterer Schuss abgegeben, ohne dass ein Dummy fällt. Anschließend wird der Hund nach Aufforderung der Richterin zum Apport geschickt.
Leider erfolgt diese Übung in Richtung Straße, statt wie vereinbart andersherum.


Ole brauchte zwar etwas länger fürs Dummy, kam aber auch hier zu mir zurück. 18 Punkte. Wahnsinn!

 

Aber trotz 25/100 Punkten haben wir einiges an Erfahrungen mitnehmen
können. Ole hat sich trotz der vielen Hunde (ca. 50 Anfänger) für unsere Verhältnisse sehr ruhig verhalten (abgesehen von 2-3 Mal bellen und aus Frust Stöckchen zerkauen). Und ich war nach der 1. verschi.... Aufgabe nicht mehr nervös.

Unser bzw. besser mein Problem bleibt nach wie vor die unbekannten verlockenden Hundedamen.

Hier die offiziellen Seiten (wir sind A128): Aufgabenbeschreibung, Ergebnisse

zurück


BHP-A (GRC) am 11.05.2003
Mann was war ich aufgeregt, Ole übrigens auch (wegen der schönen Mädels). Die grösste Angst hatte ich vor dem 3. Fach "Sitz in Verbindung mit Herankommen". Wenn Hündinnen in der Nähe sind, "muss" Ole manchmal zu diesen hinlaufen (Bild1 wo guckt er wohl hin?). Mit der vollen Punktzahl hatte ich beim Apportieren gerechnet. Aber es kommt immer anders als man denkt.

1. Leinenführigkeit - volle Punkte
4 Punkte
2. Folgen frei bei Fuss - volle Punkte
4 Punkte
3. Sitz in Verbindung mit Herankommen - volle Punkte
4 Punkte
4. Apportieren - volle Punkte???
1 Punkt

Ole hat wohl gemeint: Fach 1-3 perfekt gemacht, jetzt reichts aber auch.

Und hier noch ein paar Bilder, vielen Dank an Bärbel (mit Gilmor, der an diesem Tag den Wesenstest bestanden hat).






zurück


Wesenstest am 04.05.2003 Richterin: E.Weissenborn
Der 12 Monate alte Labrador Rüde zeigt sich bewegungsfreudig und von ausgeglichenem Temperament. Er hat zu seinem Besitzer eine gute vertrauensvolle Bindung aufgebaut. Die Unterordnungsbereitschaft ist gut. Im Umgang mit fremden Menschen zeigt sich der Rüde zutraulich, schmusig. In den einengenden Situationen ist er sicher und unerschrocken. Auf dem Parcours schaut sich der Rüde alle Stationen zum Teil von allein an. Er ist schußfest. Ein sehr freundlicher, aufmerksamer Rüde, der gute ausgeprägte jagdliche Anlagen hat und sich zum Teil sehr selbstständig zeigt.
zurück